"Mit Sicherheit ist dies keine Freiheit!"

Liebe Freundinnen und Freunde
des obersten BRD-Gerichtes und seiner formellen Grundlage des "Grundgesetzes", mit Interesse haben wir euren Aufruf "Für ein Morgen in Freiheit!" zur Kenntnis genommen. Auch wir finden "schärfere gesetzliche Vorschriften zur Überwachung" absolut daneben und fühlen uns so gar nicht wohl beim Gedanken, dass die BRD "flächendeckend (…) Kommunikationsdaten von Telefon, Handy, Internet und Email" speichern wird.

Jedoch mehr als dieses Unbehagen verbindet uns nach Sichtung diverser Texte und UnterstützerInnen eurer Demo scheinbar nicht. Oder vielleicht doch? Deswegen richten wir uns mit unserer Kritik auf diesem Wege an euch, damit es ein Morgen des "Denkens" gibt.
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The truth lies in Dresden!

Der 13. Februar 1945 ist im Erinnerungsbild des „deutschen Kollektivs“ seit den Fünfzigerjahren zu einem der wichtigsten „Schuld“-Entlastungsdaten geworden. Schon kurz nach Ende des „Zweiten Weltkrieges“ begannen die DresdnerInnen mit einer Legenden- und Mythenbildung rund um das Bombardement vom 13. Februar.
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Reden auf der Spontandemo "Solidarität mit Jacques!"

In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 12 Januar 2008, geschah im Kölner Studentenviertel ein rassistischer Übergriff. Eine Gruppe von sieben Personen hat den kongolesischen Kölner Jacques zuerst als "Neger" beschimpft und Ihn anschließend verprügelt.
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"Für eine Gesellschaft ohne Knäste!"

Wer auf das zurückliegende Jahr blickt, stellt fest dass das G8-Happening zentraler Mobilisierungs- und Aktionspunkt der post-autonomen Bewegung darstellte. Wir wollen hier keine Bewertung des Protest-Gipfels und seines Sinns bzw. seiner Sinnlosigkeit für das Vorantreiben des "revolutionären Kampfes" geben, sondern einige Punkte aus der Debatte um die Repressionsstrategien bundesdeutscher Behörden aufgreifen und kritisieren.
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No Nation, No PropaGender!

Jedes Jahr wieder heißt es: „Sommer, Sonne, CSD“ in Kölle. Was 1970 in New York im Gedenken an den Stonewall-Aufstand als progressive Veranstaltung begann und die nächsten Jahrzehnte blieb, hat sich vor allem in Köln zu einem Pop-Kommerz Event entwickelt, dessen beste Seiten noch die unpolitischen Technowagen darstellen.
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Alerta, Alerta Antifascista!

Schon seit Jahren verbreitet die extrem rechte Partei Pro Köln rassistische, islamophobe und antiziganistische Stimmungen in Köln. Der seit 2004 im Stadtrat sitzenden Partei gelingt es zunehmend an Einfluss zu gewinnen und weiter AnhängerInnen zu rekrutieren. Daher begrüßen wir die Initiative der BezirksschülerInnenvertretung Köln am 3. März 07 mit einer Demonstration ein Zeichen gegen Pro Köln und den zunehmenden Rassismus zu setzen. Wir rufen deswegen auf, unter dem Motto: "Pro Köln den Boden entziehen! Rassismus und Nationalismus auf allen Ebenen bekämpfen!" am 03. März gegen Pro Köln und die rassistischen Zustände, also gegen das "alte/neue" Deutschland auf die Straße zu gehen.
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Kein Vergeben – Kein Vergessen!

Vor 68 Jahren in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in ganz Deutschland und Österreich Synagogen und jüdische Einrichtungen. In Köln wurden alle sechs Synagogen in dieser Nacht angegriffen und über 500 Jüdinnen und Juden von der Gestapo nach Dachau verschleppt. Die Pogrome richteten sich auch gegen jüdische Cafés, Gaststätten, Geschäfte und Einrichtungen.
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Pro Köln und der Moscheebau

Die Bürgerbewegung Pro Köln versucht durch ein bürgernahes Biedermann-Image vor allem WählerInnen aus der Mittelschicht anzusprechen. Dabei präsentiert sie sich als konservative, demokratische Alternative zu den "Altparteien". Was sie tatsächlich darunter verstehen, wird deutlich, wenn man sich die konkreten Wahlkampfthemen oder Mottos von Pro Köln an-schaut: Kampf gegen Moscheebauten, Minderheiten, Flüchtlingsquartiere, rumänische Kinder (in Pro Köln-Publikationen bevorzugt als "Roma-Klau-Kids" diffamiert) und gegen die Errichtung einer forensischen Klinik.
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