Die braune Narzisse der Uni Köln



Die braune Narzisse an der Uni Köln

Seit dem Sommersemester 2008 studiert der so genannte "Jugendbeauftragte" der extrem rechten "Bürgerbewegung pro Köln", Martin Schöppe, an der juristischen Fakultät der Universität zu Köln. Martin Schöppe ist zudem Bezirksvertreter von "pro Köln" in der Bezirksvertretung Köln-Chorweiler und der Herausgeber der "pro Köln" Jugend-Zeitung "Objektiv". In diesen Funktionen zeichnet er sich als Verantwortlicher für die Verbreitung braunen Gedankengutes in Köln und an der Universität zu Köln durch Verteilung der "Objektiv" aus.

"Pro Köln" ist aus der neofaschistischen "Deutschen Liga für Volk und Heimat" entstanden und sitzt seit 2004 in Fraktionsstärke im Rat der Stadt Köln. Immer wieder versucht die selbsternannte "Bürgerbewegung" in rechtspopulistischer Manier extrem rechte Theoreme zu verbreiten. Hetze gegen Homosexuelle, Sinti und Roma, Muslime und andere Minderheiten bilden den Kern ihrer braunen Propaganda.

Martin Schöppe ist bei "pro Köln" kein Hinterbänkler oder Mitläufer. Er übernimmt es selbst an Schulen rechte Flugblätter und die rechte Jugend-Zeitung "Objektiv" zu verteilen. In dieser wird die übliche braune Soße von "pro Köln" durch Annoncen extrem rechter bzw. faschistischer Publikationsorgane wie "Die Aula" oder "Nation & Europa" publiziert. Auch durfte in Schöppes Blatt die extrem rechte Burschenschaft der Raczeks zu Bonn werben, die kein Problem damit hat bekennende Nazis wie Horst Mahler auf ihr Haus einzuladen. Schon mit der ersten Ausgabe der Objektiv verbreitete Schöppe einen aggressiven Deutsch-Nationalismus unter der Parole "Deutsch ist geil" mit der Abbildung eines tschechischen Porno-Models. In der Zeitung, die Schöppe herausgibt und an Schulen in Köln und im Umland von Köln verteilt, wird permanent von "Überfremdung" schwadroniert und rassistische Vorurteile gegenüber Minderheiten verbreitet.

Dass Martin Schöppe ein Fascho in seiner Jugend geworden ist, dürfte bei seinem Familienhintergrund nicht verwundern. Sein ältester Bruder Daniel Schöpee war lange Zeit bei der extrem rechten Partei "Republikaner" bis er sich dem Ausdehnungsprojekt von "pro Köln" "pro Nrw" anschloss. Sein zweitältester Bruder Bernd Michael Schöppe kandidierte Anfang der 90er für die "Deutsche Liga" zur Kommunalwahl in Köln und war presserechtlich verantwortlich für deren Schülerzeitung "DER HAMMER". Verantwortlich war er zudem 1993 auch für das Hetzplakat der "Deutschen Liga", mit der zur "Ergreifung der Landfahrerin Nidar Pampurova" aufgerufen wurde. Zeitweise bewegte sich Bernd Schöppe auch im Umfeld der "Kameradschaft Köln". Das Martin Schöppe gewillt ist sein braunes Gedankengut auch umzusetzen erklärte er im März 2008 in einem Interview mit der extrem rechten Zeitung "Die blaue Narzisse". Dort führte er aus, dass er in 20 Jahren in einer entsprechenden politischen Position sei, um seine politischen Ziele und Visionen umsetzen zu können. "Die blaue Narzisse" wird von der Chemnitzer Schülerverbindung "Pennale Burschenschaft Theodor Körner zu Chemnitz" getragen. (Weitere Informationen zu "Die blaue Narzisse" unter: www.braune-narzisse.tk)

In dem Interview mit der braunen Narzisse versteckte Martin Schöppe seine braune Gesinnung keinewegs, er steht offen zu menschenverachtenden Theoremen und verbreitet diese. So führte Martin Schöppe im Interview aus, dass "die Überfremdung und Islamisierung unseres Vaterlandes … mich am meisten [stört], …. Weitere Probleme sind natürlich auch der übertriebene Liberalismus und Kapitalismus sowie der Werteverfall, wodurch unsere Gesellschaft immer asozialer wird." Und weiter forderte er im NPD-Jargon-Stil: "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren! Ich werde weiter für den Erhalt der Völker und Kulturen auf der Welt politisch kämpfen und mich für ein Europa der Vaterländer einsetzen." Es gilt den Kampf Martin Schöppes, der Nazis und des anderen widerlichen Gesocks ein klares "Game Over Krauts" entgegen zusetzten. Die Universität zu Köln sollte extrem rechtem und faschistischem Gedankengut keinen Raum bieten. Jede und Jeder ist jetzt gefragt. Macht Martin Schöppe und seiner braunen Horde klar, dass weder die Uni noch Köln kein schöner Ort für Nazis ist.

In diesem Sinne:

Wir bleiben sportlich! Nazis das Laufen beibringen!

Martin Schöppe